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Wie mit Adressdaten von Reithinger Bankkunden geworben wird.


Wie kommen die Adressdaten von Reithinger Bankkunden in die Hände einer sogenannten „Aktionsgemeinschaft Fonds-Geschädigte“? Bei dem BSZ® Bund für soziales und ziviles Rechtsbewußtsein e.V. mehren sich die Anrufe besorgter Kunden der in die Schlagzeilen geratenen Privatbank
Reithinger, die von einer „Aktionsgemeinschaft Fonds-Geschädigte“ aus dem saarländischen Ottweiler Post erhalten haben. In einer scheinbar flächendeckenden Aktion schreibt diese „Aktionsgemeinschaft“ gezielt Kunden der Reithinger Bank an und wirbt um Beitritt zur „Aktionsgemeinschaft“. In diesen Schreiben wird dem Empfänger suggeriert, wenn er weiteren Schaden von sich abwenden wolle, doch unbedingt die Dienstleistung des Absenders in Anspruch zu nehmen. Dem Schreiben, welches keine Unterschrift trägt, ist nicht zu entnehmen, wie diese sogenannte „Aktionsgemeinschaft Fonds-Geschädigte c/o Fuchsgruber KG“ an die Adressen der Bankkunden gekommen ist. Gerade bei Banken gespeicherte personenbezogene Daten haben für die Betroffenen eine hohe persönlichkeitsrechtliche Relevanz. Dies gilt natürlich für die informationelle Selbstbestimmung im engeren Sinne: Durch die Kenntnis der Adressdaten durch diese „Aktionsgemeinschaft“ ist die individuelle Selbstbestimmung eingeschränkt und es besteht eine große Gefahr der Fremdbestimmung.






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