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Job

Zeitarbeitsfirmen beschäftigen nicht nur „Billigkräfte“


Bonn/Frankfurt am Main – In Notsituationen muss man erfinderisch sein. Eine solche Notsituation gibt es zurzeit beim Stellenmarkt für Ingenieure. Arbeit für diese Berufsgruppe ist genügend da, doch es mangelt an geeigneten Kandidaten. Zwar sind deutsche Bewerber in der Regel gut qualifiziert,
doch Unternehmen klagen über mangelnde Flexibilität der hiesigen Ingenieure. Manche Firmen schauen über die Landesgrenzen, da in einigen europäischen Ländern die Lage noch etwas besser ist. Nach Angaben des indischen Nationalen Software- und Dienstleistungs-Verbandes treten jährlich 382.000 ausgebildete Ingenieure in den Arbeitsmarkt ein. „Seit einigen Jahren schwebt das Angebot an billigen, gut ausgebildeten indischen Ingenieuren wie ein Damoklesschwert über den westlichen Jobmärkten“, schreibt die Wiener Presse presse.at.
Allein IBM ibm.com habe in den vergangenen drei Jahren seinen indischen Personalstand von 9.000 auf 43.000 nahezu verfünffacht - während bei westlichen Niederlassungen Arbeitsplätze abgebaut wurden. Das Durchschnittsgehalt eines Software-Programmierers in Indien beträgt der Beraterfirma NeoIT zufolge 7.500 Dollar.






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