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Versicherung

Umfrage: Bundesbürger vernachlässigen private Altersvorsorge


Köln - Die Bundesbürger sind tief gespalten, zumindest was ihre Erwartungen für ihr Alter betrifft. Sie haben klare Vorstellungen und hohe Ansprüche an einen guten Lebensstil bis ins hohe Alter. Das sind die Kernergebnisse
der repräsentativen Gothaer-Studie „Wie beweglich sind die Deutschen im Alter - geistig, körperlich und finanziell?"
So ist es 74 Prozent sehr wichtig, geistig beweglich zu bleiben. 65 Prozent betrachten es als sehr wichtig, körperlich flexibel im Alter zu sein. Um dies zu gewährleisten, halten 67 Prozent der Deutschen regelmäßige Vorsorgeuntersuchungen und medizinische Check-Ups für sinnvoll. Die überwiegende Mehrheit der Deutschen meint, um geistig flexibel zu sein, sei es förderlich, aktiv im Leben zu stehen (91 Prozent), zu reisen oder Neues kennen zu lernen (71 Prozent). Gleichzeitig sehen 31 Prozent der Deutschen ausschließlich oder hauptsächlich den Staat in der Pflicht für die finanzielle Versorgung im Ruhestand. Im Osten sind es sogar 44 Prozent. Weniger als ein Drittel (29 Prozent) der Bundesbürger sagen, die Verantwortung für die Altersvorsorge trägt jeder hauptsächlich oder ausschließlich für sich selbst. Nach den Analysen der Studie erlebe man in Deutschland eine paradoxe Situation, in der Anspruch und Wirklichkeit auseinander klaffen.






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