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Wenn der Staat zum Trikottausch einlädt


Der weißblaue Löwe geht den Freizeitkickern an den Kragen: Der deutsche Sportwettenmarkt regt zusehends die Fantasie der sonst nicht unbedingt kreativen Verwaltungsbeamten an. Jetzt wird die Textilfrage gestellt. „Den Buchmachern geht es an die Wäsche“, lautete
eine Überschrift der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, die von „einem an Absurditäten reichen Spektakel“ spricht. „Der fröhliche Gesang norddeutscher Fußballfans: ‚Zieht den Bayern die Lederhosen aus’ könnte in Kürze von bayerischen Vollzugsbeamten gnadenlos gekontert werden. Dann nämlich, wenn sich die Fußballer von Werder Bremen im südlichen Freistaat mit Trikots zeigen, auf denen für den Wettanbieter ‚bwin’ geworben wird. ‚Mit diesen Trikots nicht in Bayern’, droht das bayerische Innenministerium. Nicht den Bayern, den Hanseaten geht es dann an die Wäsche“, so FAZ-Autor Winand von Petersdorff süffisant.






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