Wirtschaft
Starker Trend zu Gasdruck-Stoßdämpfern
1990 betrug er gerade mal ein Zehntel von heute, und nun sind es schon über 50 Prozent Gasdruckdämpfer, welche der nach eigenen Angaben weltgrößte Stoßdämpferhersteller KYB (Kayaba) 2005 allein in Europa abgesetzt hat, teilt das Unternehmen mit.
Auch die Serienausstattung der Autos zeigt rasante Zuwachsraten: Fast 270 Prozent Gasdruckanteilerhöhung in zehn Jahren. Jetzt verlassen bereits mehr als 40 Prozent aller produzierten Pkw weltweit die Fabriken mit der modernen Zweirohrgasgeneration, egal ob Kleinwagen, Mittel- oder Oberklasse, überall mit ständig schnell steigender Tendenz.
Diese Zahlen belegen einen starken Trend zu Gasdruck-Stoßdämpfern. Kein Wunder, denn die Vorteile überzeugen. Gasdruck-Stoßdämpfer reagieren bis zu 35 Prozent schneller als Öldruck-Stoßdämpfer, sprechen schon auf kleinste Bewegungen des Autos an und arbeiten immer konstant auf gleich hohem Niveau. Ihre Dämpfungskraft ist ein Viertel größer, und ihre Leistung lässt nicht nach. Dafür sorgt das Gaspolster im Innenraum, welches das Öl immer unter Druck hält, so dass es nicht aufschäumen kann und keine Dämpfungsverluste entstehen.
Die Vorteile spürt man beim Fahrverhalten deutlich. In engen Kurven bleibt der Wagen besser in der Spur, reagiert exakter auf die Lenkradbewegungen und hat eine geringere Seitenneigung. Beim Bremsen wird die Wirkung erhöht, denn die Reifen greifen stärker. Beim Überholen kann man schneller Beschleunigen, weil die Lastwechsel besser ausgeglichen werden. Insgesamt liegt das Fahrzeug satter auf der Straße.
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